Steak perfekt braten – So gelingt’s!

Steakliebhaber aufgepasst! Wer glaubt, bei einer gesunden Ernährung weitestgehend auf Fleisch verzichten zu müssen, den kann ich getrost beruhigen. In extremen Maßen ist das hohe Fett problematisch für die schlanke Linie (und die Gesundheit), richtig. Allerdings gibt es magere Varianten des Fleisches und auch viele gesundheitliche Aspekte, die für das Fleisch sprechen.

Fleisch bietet nicht nur viel tierisches Eiweiß, sondern auch das Spurenelement Eisen, welches für den Sauerstofftransport im Blut zuständig ist. Die im Fleisch enthaltenen Vitamine A, B , D und E können sich sehen lassen! Etwa 150g Rindfleisch decken bereits den täglichen Bedarf an Vitamin B12. Dieses ist unter anderem für die Blutbildung wichtig.

Steak perfekt braten – So gelingt’s!

Ergibt 1 Steak

Zutaten

  • 180-200g Rinderfilet (oder: Entrecôte, Rumpsteak)
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Salz, Pfeffer und Basilikum
  • Alufolie

Vorgehensweise

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Das Steak unter fließendem Wasser gründlich waschen und trocken tupfen. Die Pfanne stark erhitzen. Anschließend das Öl hinein geben. Die Pfanne muss sehr heiß sein! Die äußere Schicht muss sich beim Hineingeben so schnell wie möglich schließen, damit wenig Flüssigkeit austritt. Das Filet auf beiden Seiten jeweils 1-2 Minuten scharf anbraten.
Nun das Filet in Alufolie packen und auf mittlerer Schiene im Backofen garen.

Rare (Rot): 5-7 Minuten
Medium (Rosa): 8-9 Minuten
Durch (Well Done): 13-14 Minuten

Das Rindfleisch aus dem Backofen nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen.

Nährwerte pro Steak

Brennwert 1701 KJ (406 kcal) / Fett 18,7 g / Kohlenhydrate 0 g / Protein 59 g

Rind fettarm und perfekt zubereitenRindersteak perfekt medium rare oder durch bratenSteak perfekt braten - so gelingt es immer!

Das passt dazu

Was passt zu unserem perfekten Stück Fleisch? Als Beilage eignet sich Salat, Kartoffeln, jede Art von gebratenem Gemüse oder Pommes aus Gemüse.

Qualität des Steaks

Eine kleine Anmerkung möchte ich hier gerne noch loswerden: Sicher habt ihr unzählige Male gehört, dass man Fleisch aus der Region bevorzugen sollte. Dabei werden oft Gründe genannt wie der hohe CO2-Ausstoß bei dem Transport der Tiere, die Quälerei während des Transports und das Unterstützen regionaler Unternehmen. Allerdings wird oft ein Punkt vergessen:

Durch die Massenhaltung und den langen Transport der Tiere leiden diese unter hohem Stress. Dieser wirkt sich auf die Fleischqualität aus, da der Stress zu einer Überproduktion des Hormons Adrenalin führt. Dieses wiederum führt zu einem schnelleren Abbau der „tierischen Stärke“ Glykogen zu Milchsäure. Das Resultat ist sogenanntes PSE-Fleisch. In der Pfanne schrumpft dieses Fleisch, wird trocken und zäh und schmeckt fad. Nicht gerade die optimale Grundlage für ein perfektes Stück Fleisch. Also: ein weiterer Pluspunkt für regionales Fleisch!

Falls ihr mehr über dieses Thema erfahren wollt lege ich euch das Buch  „Die Welt der Lebensmittel – Wissen macht Appetit“ ans Herz.




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Kommentare

  • Thor sagt:

    Morgen gibts Steak bei uns – werde das mit dem Backofen gleich mal ausprobieren. Zumindest für das, das durch sein soll 😉

  • Youpi sagt:

    Hab es probiert und es war tip top! 🙂

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